Norddeutsche Mannschaftsmeisterschaften (Region 6): drei Mal Vizemeister

Die Norddeutschen Mannschaftsmeisterschaften (Region 6) erwies sich bei den Mädchen, Jungen und Schülern letztlich als Zweikampf Schleswig-Holstein – Berlin. Die Mannschaftsmeister aus den anderen Verbänden der Region 6 (Brandenburg, Bremen, Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern) wurden in der Regel deutlich geschlagen. Jeweils im letzten Spiel trafen die Meister aus Schleswig-Holstein und Berlin aufeinander – und in allen drei Fällen mit einem Vorteil für die Schleswig-Holsteiner: Ihnen würde jeweils ein Unentschieden schon zum Gesamtsieg reichen.

Bei den Mädchen setzte sich der TSV Schwarzenbek mit 6:4 gegen die Füchse Berlin-Reinickendorf durch, die mit Vivien Scholz, Belana Gawolek, Sina Henning und Isabelle Dahlmann spielten. Mit Vivien Scholz verfügten die Füchse über die stärkste Spielerin, doch Schwarzenbek erwies sich als eine auf allen Positionen durchgängig sehr starke Mannschaft, die so knapp die Oberhand behielt.

Bei den Jungen trafen der TSV Schwarzenbek, mit den Spreckelsen-Brüdern an 1 und 2 (QTTR von 2134 und 2007) und der TTC Borussia Spandau aufeinander. Denkbar knapp reichte Schwarzenbek das 5:5 zum Gesamtsieg, wobei die letzten beiden Einzel eines 3:2 für, eines 2:3 gegen Spandau ausfiel. Bei den Spandauern spielten an dem Wochenende Jan-Mario Freitag, Max Steiner, Philipp Oliveira-Meißen, Florian Viel und Cem Ünal.

Das gleiche Schicksal, ungeschlagen Norddeutscher Vizemeister zu werden, ereilte auch die Schüler von Hertha BSC Berlin mit ihrem 5:5-Spiel gegen den TSV Bargteheide, der mit Constantin Velling, Nico Schultz und Tjark Heinrich drei amtierende Deutsche Schülermannschaftsmeister aufbot. Für die Herthaner spielten an diesem Wochenende Niklas Sprengel, Emil Hu, Niklas Mohr, Louis Breckner und Yannick Sprengel.

Bei den Schülerinnen war keine Mannschaft aus Berlin am Start. Hier setzten sich überlegen die Meisterinnen aus Brandenburg, der TTC Fino GEWO Eberswalde mit Carolin Gragoll als Spitzenspielerin durch.

Gewiss ist es schade, dass keine der Berliner Mannschaften zu den Deutschen Meisterschaften fahren wird, doch der Berliner Verband kann sich durch seine Mannschaften im Jugendbereich bei diesen NMM angesichts der sehr knappen Entscheidungen sehr gut vertreten fühlen. Bleibt, den Mannschaften aus Schleswig-Holstein und den Brandenburgerinnen viel Erfolg bei den Deutschen zu wünschen!

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